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DER MANN, DER KÖLN BEFREITE UND EINER NEUEN STADT FORM GEBEN WOLLTE
Franz Anton Kreuter – eigentlich, laut franz. Geburtsurkunde: „François Antoine Kreuter" (geb. 1810) – war ein Kölner Charakter, wie er im Buche steht: Antiquar, Buchhändler, Publizist und leidenschaftlicher Heimatforscher.
Der Chronist, der Köln rettete: Mit seinen obsessiven und minutiösen topografischen Aufnahmen der Straßen bewahrte er einen großen Teil der Kölner Stadtgeschichte vor dem endgültigen Verlust. Seine Sammlung von 105 Spezialkarten ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil des Kölner Stadtarchivs. Die kühne Vision (1844): Frustriert vom lahmen Treiben im Fastelovvend (Karnevals) überraschte dieser Mann seinen Stammtisch mit einem kühnen Plan: „Ich sin, dat dä Festelovvend nit räch mih trecke well; weßt ehr wat, meer welle en neu Stadt baue, un dann solle se wahl kumme.“
Der Widerstand und das Resultat: Kreuter, der sich selbst das Lernen beigebracht hat, traf auf äußerst starken Widerstand. Seine Idee setzte sich jedoch durch: Er wurde zum Initiator und Unterstützer der Gründung des heutigen Stadtteils Ehrenfeld und des westlichen Kölns.
Wie Kreuter diese Vision gegen alle Widerstände durchsetzte und zur Geburtsstunde eines der bekanntesten Kölner Veedel beitrug, sehen Sie in der von PodBoard Medien Magazin produzierten Serie
„VIA IHREPOOZ – Kölns Westen neu erzählt“.